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Assura news

Assura-Kunden müssen teure Medikamente nicht mehr direkt in der Apotheke bezahlen

06/12/2017

Ab dem 1. Januar 2018 müssen Assura-Kunden, die auf teure Medikamente angewiesen sind, beim Bezug in der Apotheke Beträge ab CHF 200.- nicht mehr vorschiessen. Bedingung hierfür ist, dass ihr Apotheker sich für die Anwendung der unlängst unterzeichneten Vereinbarung zwischen dem Krankenversicherer und pharmaSuisse, dem Schweizerischen Apothekerverband (SAV), entschieden hat.

Die kürzlich zwischen Assura und pharmaSuisse abgeschlossene Vereinbarung bietet eine einfache und praktische Lösung für Versicherte, die auf medikamentöse Behandlungen angewiesen sind, deren Kosten jedoch angesichts ihrer finanziellen Mittel bisweilen schwierig zu verkraften sind. Ab dem kommenden 1. Januar senden die Apotheker, welche die Vereinbarung anwenden, Medikamentenrechnungen ab CHF 200.- zwecks Vergütung direkt an Assura.

Mit der Vereinbarung bleiben die positiven Auswirkungen des Tiers-garant-Systems bei den übrigen Medikamentenausgaben erhalten. Versicherte, die ihre Medikamente bezahlen, bevor sie deren Rückerstattung beantragen, können ihre Apothekerrechnungen kontrollieren. Sie werden vermehrt für die Kosten sensibilisiert, entschliessen sich daher auch häufiger zum Bezug von günstigeren Generika und vermeiden die Verschwendung von Arzneimitteln. Dies ist umso erfreulicher, als in der Schweiz jährlich mehr als 500 Millionen Franken für Medikamente ausgegeben werden, die letztendlich nicht konsumiert werden.

Eine Lösung, die Solidarität und Verantwortung in sich vereint

Fabian Vaucher, Präsident von pharmaSuisse: «Der Administrativvertrag ist ein weiterer Ausdruck der Herangehensweise von pharmaSuisse und der Apotheken: Wir bieten Lösungen für Kunden und Patienten, gemeinsam mit den Versicherern und den Behörden. Im Sinne des Krankenversicherungsgesetzes bei Tarifverträgen und darüber hinaus mit innovativen Lösungen bei der niederschwelligen Versorgung der Bevölkerung ohne Mehrkosten für den Prämienzahler.»

Ruedi Bodenmann, Generaldirektor von Assura, betont seinerseits: «Mit dieser Partnerschaft engagiert sich Assura konkret zugunsten ihrer Versicherten mit gesundheitlichen Problemen und fördert gleichzeitig weiterhin die Eigenverantwortung, welche jeder einzelne zur Eindämmung der Gesundheitskosten wahrnehmen kann». 

 

Assura in Kürze

Die im Jahr 1978 gegründete Assura-Gruppe beschäftigt heute rund 1200 Mitarbeitende in 16 Niederlassungen schweizweit. Sie verdankt ihren Erfolg einer Philosophie, welche die gemeinsam von ihr und ihren Versicherten wahrgenommene Verantwortung fördert, um den stetigen Anstieg der Gesundheitskosten zu begrenzen. Mit über einer Million Versicherter, die ihr im Jahr 2017 ihr Vertrauen schenken, konnte die Assura-Gruppe ihre Position unter den Schweizer Krankenversicherern festigen. Die Assura-Gruppe engagiert sich zugunsten ihrer Versicherten für die Erhaltung und Stärkung eines effizienten Gesundheitssystems, das die Sparbemühungen aller beteiligten Parteien anerkennt.

pharmaSuisse in Kürze

pharmaSuisse setzt sich für Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ein, die es Apothekerinnen und Apothekern ermöglichen, ihre beruflichen Kenntnisse zum Wohl der Allgemeinheit einzusetzen und ihre Rolle als Medikamentenprofis optimal zum Tragen zu bringen. Die 1843 gegründete Dachorganisation der Apothekerinnen und Apotheker engagiert sich für eine effiziente und sichere medikamentöse Versorgung der Bevölkerung, erarbeitet Präventionsmassnahmen und entwickelt Angebote in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, Qualitätssicherung und interprofessioneller Zusammenarbeit. Dem Verband sind rund 6‘100 Einzelmitglieder und 1‘500 Apotheken angeschlossen. 

Nützliche Links
www.assura.ch/presse
www.pharmasuisse.org

 

Anmerkung

System des Tiers garant:  Die Behandlungs- und Medikamentenkosten werden zuerst vom Versicherten beglichen. Nach vorgängiger Überprüfung sendet er die Rechnungen und Verordnungen zur Rückerstattung an Assura.

System des Tiers payant: Der Leistungserbringer sendet die Rechnung an Assura und erhält anschliessend von dieser die Rückerstattung. Sind die Franchise und/oder der Selbstbehalt noch nicht ausgeschöpft, stellt Assura dem Versicherten diese in Rechnung.